Cybersecurity

Digitalisierung Nov. 08, 2019

Mein Beitrag unterteilt sich in 3 Themen:

• Cyberspace

• Cyberkriminalität

• Cybersicherheit

Cyberspace:

Immer mehr Geschäftsaktivitäten finden im Cyberspace statt. Jeder Sektor und jedes Unternehmen jeglicher Größe sind von der Digitalisierung betroffen. Unternehmen und Kunden sind mit hohem Tempo ins Internet gegangen. Es gibt heute über 3,2 Milliarden Internetnutzer weltweit, was 40 Prozent der Weltbevölkerung entspricht. Mehr und mehr geschäftliche Transaktionen werden über Mobilgeräte erledigt, wie etwa Smartphones oder Tablets. Von den 3,65 Milliarden Mobilnutzern, entfallen 1,9 Milliarden auf Smartphones. Entsprechend schnell wächst der Wert des globalen eCommerce (Elektronischer Handel) über Mobilgeräte - im zweiten Quartal 2014 betrug er 130 Milliarden Dollar. Da der elektronische Handel weiter in hohem Tempo wächst, wird es immer wichtiger zu gewährleisten, dass eCommerce sicher ist. Die Bedeutung von Cybersicherheit wächst noch weiter, wenn man an aufkommende Geschäftstrends wie das smarte, vernetzte Haus und eHealth denkt.

Cyberkriminalität:

Unter einem Cyberangriff, auch Cyberattacke genannt, versteht man einen elektronischen Angriff, der über eine Netzwerkverbindung erfolgt. Der Angriff findet ausschließlich im virtuellen Cyber-Raum statt und richtet sich gegen einzelne Computer oder ganze ITSysteme. Der Angreifer hat zum Ziel, die Sicherheitsbarrieren der Systeme zu durchbrechen, um beispielsweise geheime Daten auszuspähen. Menschen, die diese illegalen Aktivitäten ausführen, werden oft als Hacker bezeichnet. Cyberkriminalität ist für die Täter sehr attraktiv, da die Verfolgung schwierig ist. Die Gefahr, eines Verbrechens überführt zu werden, ist relativ gering. Außerdem ist es nicht sehr aufwendig, ein Verbrechen in diesem Bereich zu begehen. Jeder, der über einen Internetanschluss und etwas technisches Verständnis verfügt, kann hier auf leichteste Weise und innerhalb kürzester Zeit eine Tat verüben. Die häufigsten Arten von Cybercrime sind Diebstahl von Online-Bankdaten, Identitätsdiebstahl, Online-Raubdelikte und nicht autorisierter Computerzugriff. Vor allem Betrugsdelikte sind dabei weit verbreitet. Den Tätern geht es hauptsächlich darum, sich selbst zu bereichern. Dabei nutzen die Kriminellen oft falsche Identitäten, die sie zuvor geraubt haben. Außerdem gibt es Personenkreise, die sich im Internet auf die Verbreitung von nicht verfassungskonformen Inhalten spezialisiert haben.

Cybersicherheit:

Als Cybersicherheit bezeichnet man die Praxis der Verteidigung von Computern, Servern, Mobilgeräten, elektronischen Systemen, Netzwerken und Daten vor böswilligen Angriffen. Sie umfasst auch die Sicherheit von Informationstechnologien und elektronischen Informationen. Der Begriff ist weitreichend und gilt für alles von Computersicherheit über Disaster Recovery, also die Wiederherstellung nach einem Vorfall, bis hin zur Schulung von Endbenutzern. Die US-Regierung gibt jährlich ca. 13 Milliarden US-Dollar für Cybersicherheit aus, warnt jedoch davor, dass Cyberangriffe weiterhin rapide zunehmen. Um der Verbreitung von  schädlichen Codes Herr zu werden und eine frühzeitige Erkennung zu ermöglichen, empfiehlt das National Institute of Standards and Technology (NIST) die dauerhafte Echtzeitüberwachung aller elektronischer Ressourcen. Es gibt drei Bedrohungen, die durch Cybersicherheit beseitigt werden sollen: Cyberkriminalität, die einzelne Personen oder Gruppen umfasst, die zur Bereicherung Systeme angreifen, Cyberkrieg, der meist Informationsextraktion beinhaltet und oft politisch motiviert ist, und Cyberterror, der einfach nur elektronische Systeme untergraben und Panik verbreiten soll. Um Computer oder Netzwerke zu steuern, setzen Angreifer Methoden wie Viren, Würmer, Spyware oder Trojaner ein. Viren und Würmer können sich selbst replizieren und Dateien oder Systeme angreifen, während Spyware und Trojaner oft für die heimliche Datenextraktion eingesetzt werden. Der durchschnittliche Benutzer kommt mit schädlichem Code vorwiegend über Anhänge unerwünschter E-Mails oder durch Herunterladen von Programmen in Kontakt, die zwar vertrauenswürdig aussehen, aber in Wahrheit Malware verbreiten.

Eigene Meinung:

Meiner Meinung wird das Risiko eines Cyberangriffs in den nächsten Jahren exponentiell ansteigen. Nicht nur die Anzahl der internetverbundenen Geräte, aber auch der Einsatz von IOT wird die Angriffsfläche stark vergrößern. Daher finde ich es wichtig, jeden über die Risiken des „Internetverbundenen Lebens“ zu informieren. Trotzdem bin ich kein Gegner des „Connected Lifestyles“, ganz im Gegenteil. Ich finde, dass - wenn man (neue) Technologien richtig einsetzt und diese auch richtig und gut schützt - diese den Alltag und jegliche Arbeit in diversen Einsatzbereichen deutlich vereinfachen können. Daher bin ich auch ein Verfechter der Digitalisierung und Automatisierung. Denn so kann sich die Fachkraft auf den eigentlichen Job, auf seine eigentliche Spezialisierung konzentrieren, und muss sich nicht um lästige Nebentätigkeiten kümmern.

Quellen (24.10.2019):

https://www.kaspersky.de/resource-center/definitions/what-is-cyber-security

https://www.internetlivestats.com

https://de.statista.com

Fabio Anzola

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