Internet of Things (IoT)

Okt. 11, 2019

Ein Blog von Jakob Traxler.
Der Begriff „Internet of Things“, IoT für kurz, ist die Bezeichnung für die Technologie, die es erlaubt physische und virtuelle Gegenstände miteinander zu vernetzen, damit sie zusammen kommunizieren und zusammenarbeiten können, um den Menschen zu unterstützen.

Der Ursprung:

Die Grundidee für das IoT wurde im Jahre 1991 on Mark Weiser im Aufsatz „The Computer of the 21st Century“ beschrieben. Der Begriff “Internet of Things“ wurde erstmals im Jahr 1999 von Kevin Ashton verwendet. IoT wurde dann bekannt durch die automatische Identifizierung und Datenübertragung, der sogenannten „Audio-ID“;

Das Ziel:

Das Ziel eines 'Internet of Things’ ist es, automatisch wichtige Informationen von der realen Welt zu erfassen, miteinander zu verbinden und dem Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Das ist notwendig, um technischen Geräten die fehlende Information zu geben, die sie brauchen (z. B. für eine automatische Heizung, damit sie weiß, wann sie sich ausschalten soll). Um an diese Informationen zu gelangen wird das Netzwerk mit dem Internet verbunden. Diese Informationen können die Nutzung, die Alterung und auch die Umweltbedingungen der Umgebung betreffen. Auch heute wird noch über das „Internet of Things“ geforscht. In Europa fördert man zum Beispiel die Verknüpfung von physischen Objekten mit digitalen Gedächtnissen.

Der Weg zum Ziel:

Um dieses Ziel in Realität umzusetzen muss man entscheidende Schritte machen:
1. Das Einführen einer mehr zugänglichen und sichereren Netzwerkanbindung, welche für alle Geräte mit einem Mikrokontroller geeignet ist
2. Die Reduktion der Kosten für IoT Teilnehmer (Gerätekosten, Anschlusskosten, usw.)
3. Ein kostenarmes, automatisches digitales Service im Netzwerk, die den Nutzen der Vernetzung realisieren.
4. Komponenten und Dienste sind im Internet Standard

Ein gutes Beispiel, das diese Anforderungen erfüllt: „System on a Chip“

Software und Hardware der IoT:

So ein Betriebssystem (BS) für das IoT hat selbst auch Voraussetzungen. Das BS sollte einen sehr niedrigen Speicherverbrauch haben, da diese häufig auf Mikrocontrollern laufen sollen. Solche IoT Betriebssysteme sind zum Beispiel Windows 10 IoT, oder auch Android Things.
Die heutzutage dafür verwendete Hardware unterteilt sich in Hardware-Komponente (z. B. COM), Protokoll-Stacks und Cloud-basierte IoT-Plattformen zur Bildung virtueller Gerätenetze.

Energieverbrauch:

Eine Studie, die von der Internationalen Energieagentur ermittelt wurde, zeigt, dass im Jahr 2013 rund 616 TWh an Energie von Geräten des IoT Bereichs verbraucht wurden. Die Studie besagt auch, dass etwa 400 TWh unnötig verbraucht wurden, nur weil die Geräte ununterbrochen mit dem Internet verbunden waren.

Sicherheit der Daten:

Da das Grundprinzip vom Internet of Things das Sammeln, Speichern und verarbeiten von Daten ist, ist es kein Wunder, dass auch Daten über die Nutzer selbst gesammelt werden. Diese gesammelten Daten können von Unternehmen, Staaten und Organisationen missbraucht werden. Daher ist es wichtig, Kontrolle über das Kunden- und Persönlichkeitsprofil zu haben.
Damit sich niemand von außerhalb des eigenen Netzes die Informationen nimmt ist es wichtig, Sicherheitsmaßnahmen zu schaffen. Dafür gibt es zum Beispiel:

Mutual Authentication:
Bei dieser Sicherheitsmaßnahme können sich Geräte untereinander authentifizieren und so vertrauenswürdige Kommunikation ermöglichen und hybrid verschlüsselt die Daten austauschen.

Trusted Network Connect:
Die bessere Version, welche von „Trusted Network Group“ als Standard entwickelt wurde, kann zusätzlich noch die verschiedenen Anschlüsse analysieren und dem Anschluss den Zugriff entweder geben, verweigern, oder den Nutzer ganz sperren.

Die Zukunft:

Die Zukunft des „Internet of Things“ ist gut. So sagen die Experten, was einen nicht wundert, da mehrere Firmen durch IoT positive Auswirkungen auf deren Geschäfte erwarten. Einer der größten Gründe ist die höhere Effizienz bei Wirtschafts- und Geschäftsprozessen und die allgemeine Kostensenkung, was das IoT auf ein ganz neues Level bringt. Die „Economy ofThings“.

Quellen (13.10.2019):

https://www.computerwoche.de/k/internet-of-things-iot,3528
https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_der_Dinge