Zukunft Mobilität

Zukunft-Mobilität März 19, 2021

Ein Schülerblog von Lukas Fink.


Brennstoffzelle vs. Batterieelektrisch:

Textfeld 5
Abbildung 1

Für die Nutzung erneuerbaren Stroms im Verkehrssektor stehen verschiedene Technologien zur Verfügung: direkter elektrischer Antrieb, Brennstoffzellenantrieb und Verbrennungsmotoren sowie eine Kombination aus synthetischen flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen (PtL, PtG). Je nach Anwendungsbereich hat jeder Antriebstyp allgemeine und spezifische Vor- und Nachteile. Diese erstrecken sich von der Nutzung und dem damit verbundenen Komfort bis hin zu unterschiedlichen Kosten, Energiebedarf, Energieeffizienzniveaus, Infrastrukturanforderungen und Rohstoffanforderungen sowie deren Auswirkungen auf das Energiesystem.

Quelle: https://www.dw.com/de/brennstoffzelle-versus-batterie-wer-macht-das-rennen/a-48249581 abgerufen am 9.1.2021

Rollersharing:

Textfeld 6
Abbildung 2

Es wird erwartet, dass bald kleine Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen werden, was darauf hinweist, dass Shared Travel Service Provider bald auf den Markt kommen werden. Diese ermöglichen beispielsweise die kurzfristige Vermietung von Elektrorollern, das sogenannte freischwebende Modell. In den letzten Monaten haben Parkroller auf Bürgersteigen in vielen Städten der Welt Probleme verursacht - wie gehen sie damit um? Welche Methode hat Ergebnisse gezeigt, ohne die positiven Auswirkungen der gemeinsamen Nutzung von Elektrorollern einzuschränken? Welche Lehren können die Kommunen im Umgang mit neuen Mobilitätsdienstleistern ziehen?

Zahlreichen Medienberichten zufolge werden die am 26. Februar 2019 ausgearbeiteten Vorschriften zur Verwendung von Elektromotoren für Motorroller und Motorroller auf deutschen Straßen am 1. Februar endgültig in Kraft treten. Gleichzeitig stecken einige gemeinsame Reisedienstleister bereits in den Kinderschuhen. Bird and Lime in den USA und europäische Startups wie Voi, Wind und Tier hoffen, in vielen deutschen Städten eigene Autos auf den Markt zu bringen. Elektroroller sind an öffentlichen Orten am Straßenrand und können gegen eine geringe Gebühr über die App freigeschaltet werden - sofern Sie die entsprechende App heruntergeladen und im Voraus ein wenig Geld geladen haben.

Quelle: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/rollersharing-der-eigentliche-scooter-boom-a-1295944.html abgerufen am 9.1.2021

Parkraumreform in Paris:

Eine umfassende Parkraumreform bringt die Parkraumbewirtschaftung in Paris  ins 21. Jahrhundert » Zukunft Mobilität
Abbildung 3

Die französische Hauptstadt Paris hat Anfang 2018 eine umfassende Reform des Parkmanagements und der Parküberwachung durchgeführt. Ziel dieser Aktion ist es, vorhandene Parkplätze effektiver zu nutzen, die Luftqualität zu verbessern und mehr Fairness zu schaffen. Obwohl 90% der Pariser Parkscheine verwenden, um das Parken zu bezahlen, parken 90% der Touristen ohne Schein. Die ganze Stadt verlor mehr als 300 Millionen Euro an die Bevölkerung. Die neue Tarifstruktur und der Einsatz neuer Technologien scheinen die gesetzten Ziele erreicht zu haben.

Als wichtige Maßnahme zur Verbesserung der Luftqualität wurden am 1. Januar 2018 in Paris, der französischen Hauptstadt, 141.000 öffentliche Parkplätze reformiert. Dies verfolgt hauptsächlich zwei Ziele. Zum einen sollen vorhandene Parkplätze möglichst effizient genutzt werden. Dies bedeutet, dass Anreize gesetzt werden, Parkplätze nur bei Bedarf zu belegen und so schnell wie möglich zu räumen. Dies erhöht die Anzahl der freien Parkplätze und verringert den Verkehr bei der Suche nach Parkplätzen.

Quelle: https://de.linkedin.com/pulse/parken-im-21-jahrhundert-robert-m-h%C3%A4usler abgerufen am 9.1.2021

Klimaschutz im Verkehr:

Die vom Bundesumweltamt in Auftrag gegebene Studie "Beitrag des Verkehrs zum Klimaschutz bis 2050" und der Bericht "Klimaschutz des Verkehrs: Neuer Handlungsbedarf auf der Grundlage des Pariser Klimaschutzabkommens" beschreiben die Verwendung bis 2050.  Die Möglichkeit einer Treibhausgasneutralisation im Verkehrssektor.

Textfeld 9
Abbildung 4

Mit einem Durchfluss von 167 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalent war es 2017 die drittgrößte Ursache für deutsche Treibhausgasemissionen (Anteil: 18,4%). Im Vergleich zu allen anderen Sektoren konnte der Verkehrssektor die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 (163 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalent) nicht senken. Die gesamten Treibhausgasemissionen der Bundesrepublik Deutschland wurden zwischen 1990 und 2017 von 1.251 Tonnen auf 907,8 Millionen Tonnen Kohlendioxid gesenkt.

Im Vergleich zu anderen Sektoren wird der Klimaschutz im Verkehr als kompliziert angesehen. Einer der Gründe ist die Einführung von Laissez-Fairer und konsistenten Methoden. In der Verkehrspolitik gibt es zwei grundlegend unterschiedliche Strategien. Darüber hinaus wirkte sich die Intervention im Verkehrssektor direkt auf die Lebensrealität der überwiegenden Mehrheit der Bürger aus, stellte etablierte Verhaltensmuster in Frage und weckte Widerstand.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet/klimaschutz-im-verkehr abgerufen am 9.1.2021

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: https://www.germancontract.com/wp-content/uploads/2019/04/gc_Pressebild_Brennstoffzelle_800.jpg

Abbildung 2: https://assets.t3n.sc/news/wp-content/uploads/2019/01/Lime-s-E-Tretroller-Startup-1.jpg?auto=format&h=&ixlib=php-2.3.0&w=

Abbildung 3: https://www.zukunft-mobilitaet.net/wp-content/uploads/2018/07/paris-strassenverkehr-parken-parkraum-parkraumbewirtschaftung.jpg

Abbildung 4: https://www.sonnenseite.com/wp-content/uploads/2019/06/Verkehr_kamasigns.jpg

Tags